Mammakarzinom | Adressen für betroffene Patientinnen | Selbstuntersuchung der Brust: Informationen | Selbstuntersuchung der Brust: Anleitung | Primäre Sterilität
Mammmakarzinom
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jede neunte Frau ist betroffen. In Deutschland gibt es jährlich 55.000 Neuerkrankungen (18.000 Todesfälle jährlich). Der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen 45 und 60 Jahren, Erkrankung tritt jedoch auch davor und danach auf. Ab dem 40. Lebensjahr ist eine Mammographie alle 2 Jahre empfohlen. Bei familiärem Risiko jährlich. Persönliche Empfehlung: jährliche Ultraschalluntersuchung der Brust im Rahmen der Krebsvorsorge durch Frauenarzt/-ärztin. Eigenuntersuchung eine Woche nach der Periode.
Brustkrebs ist heilbar bei frühzeitiger Diagnose!
Frauenselbsthilfe nach Krebs Bundesverband e.V.
Der Verein Frauenselbsthilfe nach Krebs, unter der Schirmherrschaft der
Deutschen Krebshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Frauen und ihre Angehörigen umfassend zu beraten. Alle Ansprechpartnerinnen sind ebenfalls
betroffen und stellen ihre Erfahrungen kostenfrei zur Verfügung.
Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
Haus der Krebs-Selbsthilfe
Thomas-Mann-Straße. 40
53111 Bonn
Tel 0228 33889-400
Fax 0228 33889-401
kontakt@frauenselbsthilfe.de
Telefon-Beratungsdienst
Montags von 20:30 h - 22:30 h
Tel 02241 390065
Rheinland-Pfalz e.V.
Edda Lohmeier
Adam-Karrillon-Straße 7
55118 Mainz
Tel 06131 679905
Fax 06131 3923838
Selbstuntersuchung der Brust: Informationen
Was Sie über Brusterkrankungen wissen sollten: Ähnlich wie die Gebärmutterschleimhaut unterliegt auch das Brustgewebe zyklischen Veränderungen, die durch
die weiblichen Hormone, Östrogene und Gestagene, verursacht werden. Diese Brustgewebe befinden sich im Allgemeinen im Gleichgewicht. Bei einem gestörten Gleichgewicht der Hormone im Brustgewebe kann es zu Brustschwellung, Brustspannung und zu Schmerzen kommen – im normalen Zyklus auch vor Einsetzen
der Periode.
Tastbare Knoten der Brust sind meistens gutartig und kommen bei etwa jeder zweiten Frau mittleren Alters vor. Dagegen erkrankt jede 10. Frau irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs. Die Krankheit tritt gehäuft zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf, jedoch steigt der Anteil der jüngeren Frauen (jünger als 40 Jahre) und liegt mittlerweile bei ca. 35%.
Brustkrebs ist mit 23% die häufigste Krebserkrankung der Frau.
Je früher bösartige Veränderungen erkannt werden - und dies können vor allem Sie selbst erreichen - desto größer ist die Chance einer vollständigen Heilung. Zur Zeit werden 90% aller bösartigen Veränderungen der Brust im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung entdeckt. Für die Heilungsaussichten ist es sehr wichtig, jede Veränderung der Brust so früh wie möglich zu erkennen. Bösartige Veränderungen entwickeln sich in über der Hälfte der Fälle im oberen äußeren Quadranten und in den Achselausläufern der Brust.
Die selbst vorgenommene regelmäßige Untersuchung der Brust – am besten monatlich einige Tage nach der Blutung – trägt erheblich zur frühen Entdeckung der Brusterkrankungen und damit zu einer günstigen Heilungschance bei. Jede Frau sollte die Selbstuntersuchung der Brust regelmäßig durchführen.
Selbstuntersuchung der Brust: Anleitung
Die nachfolgenden Abbildungen und Informationen zeigen Ihnen, wie Sie am günstigsten bei einer Selbstuntersuchung vorgehen und worauf Sie achten müssen.
Wiederholen Sie die Selbstuntersuchung monatlich, nach Möglichkeit einige Tage nach der Regelblutung. Sollten Ihnen Knoten oder irgendwelche anderen Veränderungen auffallen, berichten Sie bitte Ihrem Arzt darüber. Sie brauchen sich jedoch nicht zu beunruhigen, denn die meisten Veränderungen sind gutartig.
Die Anleitung steht Ihnen zum Ausdruck auch als PDF zur Verfügung. Klicken Sie hierfür bitte auf nachstehenden Link. »Selbstuntersuchung der Brust« 
Abbildungen: © 2007 Vanina Goldhofer
Primäre Sterilität
Unerfüllter Kinderwunsch nach zwei Jahren betrifft jedes 10. Paar. In 50% der Fälle liegt die Ursache entweder beim Mann oder der Frau, bei 40% sogar an beiden. Hormonstörungen, Zysten nach Infektionen z.B. Chlamydien, Endometriose, Fehlbildungen der Gebärmutter, Eileiterverschluss oder Diabetes können hierfür Ursache sein.
Zu wenige Spermien, eingeschränkte Beweglichkeit der Spermien oder auch eine hohe Zahl an Fehlbildungen sind beim Mann die Ursache.
Zur Abklärung sollten Sie sich bei einem Frauenarzt/einer Frauenärztin mit Schwerpunkt Sterilitätsdiagnostik und Therapie vorstellen.
Rheinstraße 33
55116 Mainz
zur Anfahrtsbeschreibung
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